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Papst Ratzinger, Papst Mastai und die Dawahs



Er begann als ein Reformpapst. Er befreite die Juden aus dem Ghetto, er amnestierte die politischen Gefangenen, er gab dem Kirchenstaat eine Verfassung, er grűndete die Stadtverwaltung Roms, er gewährte Pressefreiheit und erlaubte den Bau der ersten Eisenbahnen.

Giovanni Maria Mastai Ferretti da Girolamo, 1846 als Papst Pius IX. gewählt, dessen Pontifikat das längste in der Geschichte der Kirche werden sollte, nach dem Pontifikat Petri.

Nach seinem Tod 1878 geriet er nicht in Vergessenheit – dazu war sein Pontifikat als letzter Priesterkönig des Kirchenstaats zu turbulent gewesen – aber die Kirche schämte sich des Starrsinns, der Verbrechen und der Reformfeindlichkeit seiner letzten Jahrzehnte.

Erst jetzt, 130 Jahre nach seinem Tod, unternimmt Papst Ratzinger erste Schritte zur Rehabilitierung seines Vorgängers, auf italienisch Pio Nono genannt, auch Pio No-No ausgesprochen: der Papst, der immer Nein sagte.

Papst Benedikts Initiative sagt ebensoviel űber ihn selbst wie űber Pius IX. Will man Ratzingers Pontifikat verstehen, so muss man tief in die Geschichte eintauchen und Pio Nonos Wandlung vom Reformator zum eisernen Beharrer und Bewahrer nachvollziehen.

Heute wie damals sieht sich die Kirche mit gewaltigen Bedrohungen konfrontiert. Damals waren es zwei prinzipielle Herausforderungen: die Modernisierung einerseits, und das entstehende Königreich Italien unter der Fűhrung der Savoyer andererseits.

Heute ist die Modernisierung immer noch ein gewaltiges Problem fűr die Kirche. Dazu hat sich erstmals seit der Gegenreformation und den Tűrkenkriegen eine massive Bedrohung durch konkurrierende Religionen gesellt. In der christlichen Gemeinschaft sind es die aggressiv expandierenden Evangelikalen und ihre Sekten; ausserhalb der Ökumene sind es vor allem die Moslems, die erneut nach der spirituellen Weltherrschaft streben.

1848 brach in Rom die Revolution aus; die Stadt wurde zur Republik und der noch neue Papst floh als Priester verkleidet nach Gaeta zu König Ferdinand von Neapel. Prinzpräsident Louis-Napoleon von Frankreich schickte ein Regiment, das die Republik nach wenigen Monaten beseitigte, und 1850 konnte Papa Mastai nach Rom zurűckkehren. Von da an war er total gewandelt. Er hob die Verfassung auf und regierte von nun an absolutistisch. Er verkűndete 1854 das Dogma der unbefleckten Empfängnis, das ein begeistertes Echo fand. Weniger begeistert waren die Gläubigen von dem 1869 offiziell zum Dogma erhobenen Prinzip der Unfehlbarkeit des Papstes.

Aufstände in Städten des Kirchenstaats wie in Bologna und in Perugia, das daraufhin von der Schweizergarde geplűndert wurde, untergruben die Autorität des Papstes, der mit Härte reagierte. Mehrfach mussten Franzosen und Österreicher ihm zu Hilfe kommen. Oppositionelle wurden eingekerkert und ermordet. Es reichte, die Trikolore, die Farben des italienischen Königreichs, zu tragen, um von den päpstlichen Geheimdiensten bespitzelt und verhaftet zu werden. Ein stehendes Heer von Milizionären, die Zuaven, wurde aufgestellt. Der Henker Roms, Mastro Titta, vollzog ein Schreckensregime. Die Enzyklika „Quanta cura“ verurteilte den Säkularismus, den Rationalismus und den Modernismus in allen Formen. Die Idee von der Freiheit der Religion erschien Pio Nono als Verrűcktheit. Als der deutsche Kardinal Stossmeyer beim Konzil von 1870 meinte, es gäbe auch unter Protestanten Menschen, die Jesus lieben, und die Unfehlbarkeit könne nicht durch Mehrheitsbeschluss Dogma werden, wurde er als Luzifer, als zweiter Luther, verfemt.

Die Prinzipien der Demokratie waren Pio Nono verhasst, die Einigung Italiens ein Teufelswerk und Garibaldi der Antichrist. Es gelang Garibaldi freilich, die Zuaven zu schlagen und Rom 1870 zu erobern, da der Schutzherr des Papstes, Napoleon III., von den Deutschen besiegt worden war.

Damit endete der Kirchenstaat und Papst Pius, Papa Mastai, wie ihn die Italiener auch nannten, wurde ein Gefangener der Savoyer, blieb aber unbeugsam bis zum Tod. Űber ein halbes Jahrhundert lang waren die Italiener zerrissen in ihrer Loyalität zur Kirche einerseits und zum Königreich andererseits, die sich feindlich gegenűberstanden.

Erst 1929 gelang es Mussolini mit den Lateranverträgen, die Papst Pius XI. den Vatikanstaat als Ersatz fűr den verlorenen Kirchenstaat gaben, Kirche und Staat zu versöhnen, und so den inneren Konflikt der Italiener zu heilen, deren Mehrheit daraufhin begeistert zum Faschismus űberlief.

Der Prozess der Seligsprechung Pius IX. zog sich űber fast ein Jahrhundert hin. Massen von Material wurden gesichtet, zahllose Einwände vorgebracht. Endlich, im Jahr 2000, rang sich die Kirche nach Anerkennung eines Wunders dazu durch, Papa Mastai selig zu sprechen.

Bei dem Konsistorium im November 2007 erschien Papst Benedikt XVI. in der Peterskirche unter der Mitra von Pius IX. Diese von Kritikern als Mummenschanz verurteilte Geste war freilich nur der Auftakt zur Rede Ratzingers anlässlich der Feier des 130. Todestags von Papa Mastai am 7. Februar 2008. Er pries Pio Nono als grossen Papst von beispielhafter Tugend, der „unbesieglich und mutig“ gegen den Säkularismus des 19. Jahrhunderts gekämpft habe. Vertreter des Strebens nach Heiligsprechung Pius IX. sekundierten im Osservatore Romano, dass die Kirche heute zu guten Teilen vom Erbe Pius IX. lebe.

Das ist richtig. Ohne den verbissenen Widerstand von Papa Mastai hätte es keinen dauerhaften Antagonismus zwischen der Kirche und der italienischen Krone gegeben, also keine Lateranverträge und keinen souveränen Vatikanstaat als Mitglied der Vereinten Nationen, mit diplomatischen Vertretungen in allen wichtigen Ländern, mit eigener Rundfunkanstalt und Zeitung.

Mit dem Streben nach Rehabilitierung von Pius IX. schlägt Ratzinger ein neues Kapitel in der langen Auseinandersetzung zwischen Bewahrern und Modernisierern der Kirche auf. Er zeigt, dass nach der Abfolge von Modernisierern, die mit Johannes XXIII. begann und mit Johannes Paul II. ihren Gipfel erreichte, nun wieder die Stunde des Bewahrens gekommen ist. Kein Bodenkűssen, kein ökumenisches Gebet, sondern der Primat der römischen Kirche ist angesagt. Das beinhaltet auch kritischeres Denken űber andere Religionen, wie Benedikt in seinem Regensburger Vortrag vom September 2006 zeigte.

Italien erlebt derzeit einen neuen Anspruch der Kirche, in allen Lebensfragen und in der Politik mitzureden. Als gäbe es keine säkulare Verfassung, keine ehrwűrdige Tradition der Trennung von Staat und Kirche, mischen sich die Kardinäle ins Tagesgeschehen ein, als sei Italien ein katholischer Staat, dessen moralische Autorität im Vatikan säße. Die Säkularisten sind verblűfft, wűtend und in der Defensive. Beide Koalitionschefs, die sich im April 2008 den Wahlen stellten — Walter Veltroni und Silvio Berlusconi – strengten sich an, den Segen der Kirche zu erhaschen.

Was in Italien geschieht, kann als Testlauf fűr die neue Politik der Kirche in allen katholisch geprägten Ländern verstanden werden. Ratzinger hat sich, soweit das jetzt erkennbar ist, fűr eine kämpferische Kirche entschieden. Er weiss, dass das eine undankbare Rolle sein wird. Wenn er stirbt, wird vermutlich kein Ruf nach sofortiger Heiligsprechung laut werden, wie er Johannes Paul II. galt.

Aus Ratzingers Perspektive ist den Modernisierern das Steuer entglitten. Die römische Kirche verkam zunehmend zu einer Religion unter vielen, gebeutelt vom Fortschritt und den Attacken rivalisierender Religionen. Inzwischen gibt es mehr Moslems als Katholiken, und die demographischen Aussichten sind bestűrzend. Bald wird es mehr Moslems als Christen geben; eine Horrorvision fűr die Kurie, die grosse moralische und publizitäre Opfer fűr ihren Kampf gegen Abtreibung und Verhűtung auf sich genommen hat.

Während die schnelle Expansion der Evangelikalen in Lateinamerika, Ostasien und den ehemaligen Ostblockländern ein Dorn im Fuss der Kirche ist, ist der wahre Gegner die Renaissance des Islams. Dass die Kirche den Fehdehandschuh aufgenommen hat, demonstrierte Ratzinger am Karfreitag 2008, als er selbst nächtlich in der Peterskirche sieben Erwachsene taufte, darunter den bekannten ägyptischen Journalisten Magdi Allam, Vizedirektor der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera.

Die spektakuläre Taufe des ehemaligen Moslems wirbelte nicht nur in Italien Staub auf, zumal Konvertiten vom Islam ja mit dem Tod bedroht werden, und Allam ein erhebliches Risiko eingeht, das er sich freilich schon vorher mit seiner jahrelangen Kritik islamischer Gewalt eingehandelt hatte.

Der Vatikan unterhält in Rom eine eigene Universität, die Gregoriana. Sie betreibt intensiv Studien anderer Religionen und Kulturen, einschliesslich der zugehörigen lebenden und ausgestorbenen Sprachen. Durch die Gregoriana und durch katholische Diözesen und Priester vor Ort ist die Kurie stets hervorragend űber Institutionen, Sekten und Tendenzen in den moslemischen Ländern unterrichtet.

Das Bild, das sich aus tausenden Einzelbeobachtungen zusammenfűgt, ist, milde gesagt, beunruhigend. Der Islam ist ja keine organisierte Religion mit Oberhaupt, Bischöfen und derlei. Sie zerfällt in eine Vielzahl von Richtungen und Sekten, die teils nebeneinander existieren, teils in scharfer Konkurrenz stehen. Nur in wenigen Punkten sind sich die Moslems einig: in ihrem Propheten Mohammed, dem Koran als göttliche Offenbarung, und in der Űberzeugung, dass das Christentum und alle anderen Religionen morsch sind und nur auf den Todesstoß warten.

An diesem Punkt formieren sich drei Gruppen: eine große, die keine Aktivität zur Beseitigung der anderen Religionen sucht, eine kleinere, die den friedlichen Kampf gegen die anderen Religionen als Pflicht ansieht, und eine dritte Gruppe, die Gewaltanwendung im Kampf gegen andere Religionen als notwendig und gerechtfertigt bejaht.

Die Űbergänge zwischen den drei Gruppen sind fliessend und stark von der Tagesaktualität abhängig. Es gibt beispielsweise keine Garantie, dass die friedfertigen Gruppen der zweiten Kategorie nicht das Postulat der Gewalt űbernehmen, sobald sie einen geeigneten Augenblick als gekommen ansehen.

Im Endziel sind sich alle Moslems einig: die Welt sollte nur eine Religion besitzen, nämlich ihre. Damit ist die Frontstellung gegen den Katholizismus und das Christentum offenkundig.

In der politischen Praxis werden dutzende islamischer Länder gegenwärtig von großteils korrupten und gewalttätigen, aber laizistischen, Regimes beherrscht. Hauptopposition in diesen Ländern sind unterschiedliche Schattierungen von islamistischen Sekten, Gruppen und Parteien, die mit Wahrscheinlichkeit die Wahlen gewinnen wűrden, wenn es denn freie Wahlen gäbe. Dabei ist es egal, ob die Islamisten so stark geworden sind, weil das Regime diktatorisch ist, oder umgekehrt.

Von Rom aus betrachtet, ist die Schwäche der jetzigen laizistischen Regimes ein Damoklesschwert. Stűrzen diese Regierungen und etablieren sich islamistische Systeme nach Vorbild des Iran, so werden nicht nur die lokalen Christen verfolgt — wie etwa die Chaldäer im Irak — sondern die antichristlichen Gruppen der zweiten und dritten Kategorie erhalten staatliche Unterstűtzung und werden verstärkt auf Europa und andere christliche Gebiete losgelassen.

Was das bedeutet, erfuhr unlängst Deutschland bei dem Besuch des tűrkischen Premiers Recep Tayyip Erdogan im Februar 2008. Sein wichtigster religiöser und politischer Mentor, der Sektenfűhrer Fethullah Gűlen, träumt von einem großtűrkischen Reich vom Rhein bis nach Sinkiang und fordert die Einrichtung weiterer tűrkischer Schulen in Ländern ausserhalb der Tűrkei. Einhundert solche Schulen hat er bereits gegrűndet, vor allem in Zentralasien, aber auch in Ländern so fern wie Kanada und Australien. Nun möchte Gűlen Schulen auch in Deutschland errichten, und an Geld dafűr fehlt es dem Milliardär nicht.

Erdogan forderte bei seinem Besuch denn auch brav tűrkische Schulen in Deutschland und wetterte gegen kulturelle (und religiöse) Assimilation als „Verbrechen gegen die Menschlichkeit“. Wie sehr die Großtűrken Deutschland bereits in ihre Welt einbezogen haben, erkennt man, wenn Nachrichten űber Tűrken in Deutschland in der tűrkischen Presse gelegentlich in der Rubrik „Inland“ erscheinen.

Die Tűrkei muss dem Vatikan als ein mahnendes Beispiel dienen, wie leicht islamistische Parteien die Macht erringen, wenn sie an freien Wahlen teilnehmen dűrfen und sich als Demokraten geben. Motor der Entwicklung sind die islamischen Geheimgesellschaften, die oft gar nicht sonderlich geheim sind. Sie kommen in unterschiedlichsten Formen vor, von den hochorganisierten ägyptischen Moslembrűdern bis zur turntoislam.com Webseite.

Das Vorbild der Da’wa oder Dawah, nämlich einer Institution zur Verbreitung und Vertiefung des islamischen Glaubens, befindet sich ausgerechnet in Rom, in einem Barockpalast nur einen Schritt von der Spanischen Treppe entfernt. Die Propaganda Fide wurde 1622 als Kongregation zur Verbreitung des Glaubens geschaffen und war verantwortlich fűr die Missionsarbeit in Lateinamerika, den Philippinen, Japan, China und Indien. Gleichzeitig sollte der Katholizismus in protestantischen und orthodoxen Gebieten wieder verbreitet werden, und Nicht-Christen sollten bekehrt werden.

Wenn man von den geografischen Zielrichtungen abzieht, liefert Propaganda Fide eine genaue Beschreibung der Aufgabenstellung der islamischen Dawahs. Unangenehmerweise fűr die Kirche sind die Dawahs derzeit viel erfolgreicher in ihrer Mission als die Propaganda Fide. Fűr jeden, der – wie unlängst Tony Blair – zum Katholizismus konvertiert gibt es dutzende, vielleicht hunderte, die zum Islam bekehrt werden, allen voran das Heer der christlichen Frauen, die Moslems heiraten möchten.

In der in Europa herrschenden Atmosphäre der religiösen Beliebigkeit, des hausgemachten Synkretismus und der Internet-orientierten Glaubenssuche bietet der Islam mit der mittelalterlichen Starre seiner Vorschriften ein attraktives Korsett fűr Desorientierte, Unwissende, Wankelműtige und Esoteriker.

Der Buddhismus und der Lamaismus Tibets als Alternative zum heimischen Christentum passen ideal in eine von Streben nach wellness und vermeintlichem Tiefgang gesättigte Welt des Fernsehens und der Boulevardpresse.

Doch die katholische Kirche muss vor allem die Aggression des Islams fűrchten, der in der Dreifaltigkeit und dem dichtbevölkerten Olymp von Heiligen und Seligen nichts anderes sieht als einen Rűckfall in den Polytheismus des vorislamischen Arabiens. Die wachsende Zahl der Konvertiten und das rasche, ja unaufhaltsame demographische Wachstum der moslemischen Bevölkerungen empfindet der Gläubige als Beweis, dem einzig richtigen Glauben anzugehören, dem die Weltherrschaft bevorsteht.

Doch die katholische Kirche ist nicht so hilflos, wie man zunächst annehmen könnte. Im Gegensatz zum Islam und zu der Vielzahl der protestantischen und orthodoxen Landeskirchen und Sekten ist der Katholizismus straff organisiert und kann weitgehend zentral geleitet werden. Diese Stärke kann Papa Ratzinger nutzen, um Wälle gegen die weitere Erosion durch Modernisierung zu errichten, den Konkurrenten aktiv entgegenzutreten und sie mit ihren eigenen Waffen zu bekämpfen. Dabei kommt ihm die immense historische Erfahrung einer Kirche zugute, die in Jahrhunderten denkt, wenn Andere allenfalls Generationen űberblicken.

Rom weiss, dass die gegenwärtige Renaissance des Islam temporär ist. Sie hat die Nachfolge des arabischen, persischen und pakistanischen Nationalismus angetreten, der ein halbes Jahrhundert lang die politische Agenda dominierte, bevor er durch Bruderkämpfe, Erfolglosigkeit, innere Widersprűche oder schlicht durch Gewöhnung diskreditiert wurde. Hatte Gamal Abdel Nasser noch Hitlers Mein Kampf auf dem Nachttisch liegen, so lesen die zeitgenössischen Fűhrer den Koran oder die geistlichen Werke von Sheikh Yassin und seinesgleichen.

Auch diese Internet-getriebene und im Irak zementierte Renaissance des Islam wird vorűbergehen in unserer Epoche der wechselnden Moden und ihrer Verbreitung durch Internet und Medien, wie Rom bewusst ist. Aufgabe der Kirche ist es, das Patrimonium Petri in schwerer Zeit zu verteidigen, die Christen aller Schattierungen zusammen zu rufen, sie soweit möglich unter der Fűhrung Benedikts XVI. zu gemeinsamer Aktion zu gewinnen, und die Flut des Islam und der aggressiven Evangelikalen auszusitzen.

Kein Wunder, dass Benedikt oft an Pio Nono denken muss. Heute kann ein Papst Probleme nicht mehr mit beharrlichem Neinsagen, mit Zuaven und dem Henker lösen. Heute verlangen die Probleme der Kirche nach subtileren, doch gleichwohl effektiven Antworten. Man darf einem weiterhin interessanten Pontifikat entgegensehen.

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—— Heinrich von Loesch